Der Dezember scheint jedes Jahr schneller zu kommen. Und plötzlich ist der erste Advent da – mitsamt Plätzchenstress, Geschenkedruck und endlosen To-do-Listen. Doch keine Sorge: Mit ein bisschen Vorbereitung kannst du dir in der Vorweihnachtszeit wertvolle Zeit sparen. Wie? Indem du jetzt schon die Back-Basics einfrierst. Was das genau bedeutet und welche Teige und Leckereien sich perfekt zum Einfrieren eignen, erfährst du hier.
Warum jetzt mit dem Backen beginnen?
Viele lassen das Backen bis kurz vor Weihnachten liegen. Aber dann wird es stressig – der Ofen läuft auf Hochtouren, Mehlstaub liegt in der Luft, und die Nerven liegen blank. Dabei kannst du viele Grundteige und Gebäcke ganz einfach jetzt schon vorbereiten und einfrieren.
Das spart dir nicht nur Zeit, sondern auch jede Menge Nerven. Vor allem dann, wenn du spontan Lust auf Plätzchenduft bekommst oder Gäste vor der Tür stehen.
Diese Teige kannst du super einfrieren
Einige Teige eignen sich besonders gut zum Einfrieren. Hier die besten Kandidaten:
- Mürbeteig: Der Klassiker für Ausstechplätzchen. Rolle ihn zu einer flachen Scheibe, wickle ihn in Frischhaltefolie und verstaue ihn in einem Gefrierbeutel.
- Butterplätzchenteig: Genau wie Mürbeteig hält er sich 2–3 Monate tiefgekühlt. Auftauen, ausrollen und los geht’s.
- Hefeteig: Etwas heikel, aber machbar. Wichtig: Nach dem ersten Gehen einfrieren. Später dann langsam im Kühlschrank auftauen lassen.
- Lebkuchenteig: Besonders bei Rezepten mit Honig oder Sirup hält sich der Teig super im Gefrierfach – bis zu 4 Monate!
Praktische Tipps fürs Einfrieren
Damit deine vorgeplanten Backwerke später auch perfekt gelingen, beachte diese Tipps:
- Portionieren: Friere Teige in den Mengen ein, die du später tatsächlich brauchst – so musst du nicht alles auf einmal auftauen.
- Luftdicht verpacken: Am besten eignen sich Gefrierbeutel oder Boxen mit Deckel. So bleiben Aroma und Feuchtigkeit erhalten.
- Beschriften nicht vergessen: Schreibe Datum und Teigart auf. Wer weiß in drei Wochen noch, was da im Beutel steckt?
- Langsam auftauen: Teige am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. So behalten sie ihre Struktur.
Diese fertigen Backwaren kannst du einfrieren
Du musst nicht nur Teig einfrieren – auch schon fertig Gebackenes hält sich tiefgekühlt wunderbar.
- Vanillekipferl: Nach dem Backen vollständig auskühlen lassen, dann luftdicht einfrieren.
- Butterplätzchen oder Spitzbuben: Je nach Füllung bis zu 2 Monate haltbar.
- Stollen: Der Klassiker. Eingewickelt in Frischhaltefolie und Alufolie bleibt er bis zu 3 Monate frisch.
- Nussecken oder Brownies: Auch diese Leckereien gehen super – einzeln einfrieren und bei Bedarf auftauen.
Was sollte man lieber frisch zubereiten?
Natürlich lässt sich nicht alles tiefkühlen. Hier eine kurze Liste, was du besser frisch machst:
- Makronen: Die Baisermasse leidet im Gefrierschrank oft an Konsistenzverlust.
- Windbeutel oder Brandteiggebäck: Wird schnell matschig nach dem Auftauen.
- Plätzchen mit Glasur oder frischen Zutaten: Besser erst nach dem Backen dekorieren.
Fazit: Stressfrei durch die Vorweihnachtszeit
Wenn du jetzt schon Grundteige und einfache Backwerke vorbereitest, kannst du dir im Advent viele hektische Stunden sparen. Statt panikartigem Backmarathon warten entspannte Backnachmittage auf dich – vielleicht sogar mit Musik, Tee und einer duftenden Portion Plätzchen direkt aus dem Ofen.
Also: Einmal tief durchatmen, Teige kneten, einfrieren – und dem Dezember gelassen entgegensehen.




