Unglaublich: In dieser Schule lernen Hunde, Schweine & Ratten für Hollywood!

Ein Ort, der an eine Filmszene erinnert – aber vollkommen real ist. In dieser Schule werden keine Menschen für die große Leinwand trainiert, sondern Tiere. Und nicht nur Hunde. Auch Schweine, Ratten, Enten, Ziegen oder Schildkröten – sie alle bekommen das Rüstzeug für eine Karriere in Hollywood mit.

Die bekannteste Tierschule Hollywoods

Die „Acting Animals“ Schule in Los Angeles ist einzigartig. Seit Jahrzehnten bildet sie Tiere gezielt für Kino- und TV-Produktionen aus. Ob sprechende Hunde in Werbespots oder dressierte Schweine in Blockbustern – viele der tierischen Stars stammen genau aus diesem Trainingszentrum.

Gegründet wurde die Einrichtung von professionellen Tiertrainern, die selbst aus der Filmbranche kommen. Ihr Ziel: Tiere so auszubilden, dass sie sicher und zuverlässig am Set agieren können, ohne gestresst zu sein oder Schaden zu nehmen.

Welche Tiere lernen dort – und warum?

Hunde gelten als Klassiker im Filmgeschäft. Aber was ist mit Ratten oder Enten? Tatsächlich lernen in der Schule ganz verschiedene Tierarten:

  • Hunde: Sie beherrschen oft Hunderte Kommandos und sind echte Allrounder für Szenen jeder Art.
  • Schweine: Sehr intelligent und lernfähig – ideal für emotionale Rollen oder Komödien.
  • Ratten: Klein, flink, neugierig – oft in Horror-, Fantasy- oder Abenteuerfilmen eingesetzt.
  • Enten, Gänse und Hühner: Perfekt für Märchenfilme oder TV-Produktionen mit ländlichem Flair.
  • Ziegen und Schafe: Oft in historischen oder rustikalen Settings gefragt.

Selbst exotische Tiere wie Schildkröten oder Eidechsen bekommen hier ein Training, um bestimmte Bewegungen oder Reaktionen vor der Kamera zu zeigen.

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So läuft das Training ab

Das Training startet früh – häufig schon im Welpen- oder Jungtieralter. Die Tiere lernen spielerisch, sich an Menschen, Geräusche, Licht und Kameras zu gewöhnen. Wichtigsten Bausteine sind:

  • Positive Verstärkung: Nur mit Leckerlis, Lob und Streicheleinheiten wird gearbeitet.
  • Konkrete Dreh-Simulationen: Die Tiere üben in Kulissen, die echten Filmsets ähneln.
  • Geduld & Wiederholung: Kein Tier wird gezwungen. Alles basiert auf Freiwilligkeit und Wiederholung.

Der Trainingsumfang hängt vom späteren Einsatz ab. Manche Tiere müssen laufen, springen oder „reden“ – andere nur ruhig sitzen bleiben und in eine bestimmte Richtung schauen.

Tierrechte stehen an erster Stelle

Ein wichtiger Punkt in dieser Schule ist der ethische Umgang mit Tieren. Tiertrainer und Tierärzte arbeiten eng zusammen. An jedem Set gibt es klare Regeln:

  • Keine Gewalt oder Strafen im Training
  • Regelmäßige Pausen beim Dreh
  • Veterinäre Unterstützung rund um die Uhr
  • Nutzung moderner Trainingsmethoden, angepasst an jedes Tier

Außerdem wird genau darauf geachtet, dass die Tiere nach dem Karriereende in gute Hände kommen oder bei ihren Trainern bleiben.

Berühmte tierische Absolventen

Viele bekannte Filmtiere stammen aus dieser Schule. Hier einige Beispiele:

  • Frank the Pug aus „Men in Black“ – ursprünglich ein kleiner Mops mit großem Talent
  • Wilbur aus „Schweinchen Wilbur und seine Freunde“ – ein echtes Schauspiel-Schwein
  • Mehrere Hunde aus der „Bud“-Filmreihe oder Serien wie „Full House“

Auch wenn sie selten namentlich im Abspann stehen – ohne gut ausgebildete Tiere funktioniert kein tierzentrierter Film.

Fazit: Stars auf vier Pfoten (und mehr)

Wer glaubt, Schauspiel ist nur für Menschen gemacht, liegt falsch. Die berühmte Tierschule in Los Angeles zeigt eindrucksvoll, wie viel Talent und Disziplin Tiere entwickeln können, wenn sie artgerecht gefördert werden.

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Ob Hund, Schwein oder Ratte – sie alle haben ihren Platz auf der großen Leinwand verdient. Und wer weiß: Vielleicht sieht man beim nächsten Kinobesuch ja einen dieser besonderen Absolventen in Aktion.

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Lukas G.
Lukas G.

Lukas G. ist ein vielseitiger Autor, der sich leidenschaftlich für Gesellschaftsthemen und aktuelle Trends interessiert. Mit seinem Hintergrund in Journalismus bringt er frische Perspektiven und Ideen in die Diskussion.